Verarbeitung personenbezogener Daten durch die für das Online-Bewerbungsverfahren verantwortliche Stelle
Wir danken für Ihr Interesse an einer Tätigkeit in unserem Unternehmen. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens verarbeiten wir personenbezogene Daten.
Wir möchten Sie im Folgenden informieren, welche personenbezogenen Daten wir erheben, bei wem sie erhoben werden und wie diese Daten verarbeitet werden. Zudem erfahren Sie, an wen Sie sich bei Fragen wenden können.
1. Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?
Verantwortliche Stelle ist:
Die Augenklinik Dr. Hoffmann GmbH gehört zu der Sanoptis GmbH, einer Gruppe von Augenarztkliniken und -praxen in Deutschland und der Schweiz. Sie hat die Aufgabe eines zentralen Bewerbermanagements übernommen.
Augenklinik Dr. Hoffmann GmbH
Augenärzte Braunschweig-Göttingen MVZ GmbH
Sie erreichen den Datenschutzbeauftragten unter: 0531-27338-1209
2. Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet?
- Personalstammdaten (Name, Vorname, Adresse, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum, -ort)
- sämtliche Bewerbungsunterlagen
- Korrespondenz im Rahmen der Bewerberkommunikation
- durch Auswahlinstrumente gewonnene Informationen
3. Wofür werden Ihre Daten verarbeitet (Zweckbindung) und auf welcher Rechtsgrundlage?
Für die Besetzung der ausgeschriebene/n Stelle/n wird ein Auswahlverfahren durchgeführt, bei dem die personenbezogenen Daten der Bewerberinnen und Bewerber (m, w, d) zur Bestenauswahl benötigt werden. Die Daten werden auf Basis des § 26 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verarbeitet.
4. Wer bekommt meine Daten?
Die personenbezogenen Daten werden Personen innerhalb des Unternehmens nur dann zugänglich gemacht, soweit dies zu Zwecken der Personalauswahl erforderlich ist. Die Einbindung anderer Personen, Unternehmen oder Behörden erfolgt nur, wenn dies erforderlich oder rechtlich vorgeschrieben ist. Bei einigen Auswahlverfahren setzt das Unternehmen externe Berater oder Dienstleister ein, mit denen ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Artikel 28 DSGVO geschlossen wird. Auftragsverarbeiter sind vertraglich zum vertrauensvollen Umgang mit personenbezogenen Daten in gleicher Weise verpflichtet wie das Unternehmen. Dienstleistern und externen Beratern ist es nicht gestattet, die Daten von Bewerberinnen und Bewerbern zu anderen als den vertraglich vereinbarten Zwecken zu nutzen.
5. Wie werden die Daten verarbeitet?
Die eingereichten Unterlagen werden elektronisch gespeichert bzw. Unterlagen in Papierform bei dem ausschreibenden Betrieb aufbewahrt. Gegebenenfalls werden die Informationen, sofern das noch nicht durch Sie erfolgt ist, in ein Bewerbermanagementsystem übertragen. Nach Abschluss des Verfahrens erhalten Sie eine Nachricht, in der Regel per E-Mail, durch den ausschreibenden Betrieb. Das gesamte Auswahlverfahren wird dokumentiert. Dies beinhaltet unter anderem Auswahlgespräche sowie das Ergebnis eignungsdiagnostischer Instrumente (z. B. kognitiver Leistungstests), sofern diese zum Einsatz kommen. Personenbezogene Daten erfolgreicher Bewerber und Bewerberinnen (w, m, d) werden von der Personalbetreuung übernommen und sind bei der Einstellung Bestandteil der zukünftigen Personalakte. [s1]
6. Wie lange werden meine Daten gespeichert?
Die personenbezogenen Daten nicht erfolgreicher Bewerberinnen und Bewerber werden nach Abschluss des Verfahrens gelöscht bzw. Unterlagen in Papierform vernichtet. Das Verfahren ist in der Regel zum Zeitpunkt der Einstellung des erfolgreichen Bewerbers oder der erfolgreichen Bewerberin (w, m, d) beendet bzw. wenn ein Verfahren aus anderen Gründen seitens der zuständigen Personalstelle für beendet erklärt wird. Die Einlegung von Rechtsmitteln oder ein Klageverfahren kann die Dauer der Aufbewahrung verlängern.
7. Welche Datenschutzrechte habe ich?
Jede betroffene Person hat das Recht auf Auskunft über die zu ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (Artikel 15 DSGVO) sowie auf Berichtigung von fehlerhaften Daten (Artikel 16 DSGVO), Löschung (Artikel 17 DSGVO) oder Einschränkung der Verarbeitung (Artikel 18 DSGVO) sowie das Recht, der Verarbeitung zu widersprechen (Artikel 21 DSGVO).
8. Inwieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung oder findet Profiling statt?
Eine automatisierte Entscheidungsfindung erfolgt nicht. „Profiling“ ist eine Form der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten unter Bewertung der persönlichen Aspekte in Bezug auf eine natürliche Person, insbesondere zur Analyse oder Prognose von Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben oder Interessen, Zuverlässigkeit oder Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel der betroffenen Person, soweit dies rechtliche Wirkung für die betroffene Person entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Profiling zur Durchführung von Stellenbesetzungen führen wir nicht durch.
9. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
Wer befürchtet, bei der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung seiner persönlichen Daten in seinen Rechten verletzt worden zu sein, kann sich an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde wenden (Artikel 77 DSGVO). Diese geht der Beschwerde nach und unterrichtet den Betroffenen über das Ergebnis.
Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen
Prinzenstraße 5
30159 Hannover
Telefon: +49 (0511) 120 45 00
Telefax: +49 (0511) 120 45 99
E-Mail: poststelle@lfd.niedersachsen.de